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von links nach rechts: Lars Hendrik Trenkel, Max Weitemeier, Gastgeber Björn Försterling MdL, Fenja Johannessen, Carolyn Höltje, Johanna Wünsch, Frederik Sohns.

Zukunftstag in der FDP-Fraktion: Im Landtag machen Schüler echte Politik
Veröffentlicht am Montag, 2. Mai 2016 um 21:42 Uhr

Wolfenbüttel. Zum Zukunftstag einmal Politik erleben: das konnten mehr als 50 Schülerinnen und Schüler in der FDP-Fraktion im Niedersächsischen Landtag. Aus dem Kreis Wolfenbüttel waren sechs Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren der Einladung des Abgeordneten Björn Försterling gefolgt, um gemeinsam die vielfältigen Aufgaben eines Abgeordneten kennen zu lernen. Björn Försterling begrüßte „seine Schützlinge“ voller Vorfreude auf den Tag in seinem Büro. Im Plenarsaal des Landtags durften die Teilnehmer wie echte Abgeordnete auf den Plätzen der Volksvertreter Platz nehmen. Nach der Begrüßung durch den FDP-Fraktionsvorsitzenden Christian Dürr teilte sich die Gruppe in mehrere Gruppen auf, um über drei Gesetzesentwürfe zu debattieren. Zur Debatte standen Schulpolitik, Landwirtschaft und die Integrationspolitik.

„Besonders die Sitzung, in der wir einen Entschließungsantrag formulieren durften, war sehr interessant“, findet der 16-jährige Max Weitemeier und erzählt: „In meiner Fraktion befassten wir uns mit der Integration von Flüchtlingen und stellten grundlegende Forderungen, wie die konsequente Umsetzung der bestehenden Rechtslage sowie eine schnelle Entscheidung über den Status der Flüchtlinge.“ In dem Antrag fordern die Schüler außerdem unter anderem einen stärkeren Ausbau der Sprachlernklassen und Integrationskurse, auch schon in Erstaufnahmeeinrichtungen. Auch das Arbeitsverbot soll für Kursteilnehmer gelockert werden, denn Integration entstehe durch Teilhabe an der Gesellschaft, fanden die Schüler. „Besonders spannend machte die Sitzung, dass die FDP-Fraktion versprach, den Gewinnerantrag in den Landtag zu tragen. Für mich war es eine Ehre, den Antrag am Rednerpult des Landtages zu präsentieren und zu begründen.“ Mit Erfolg: der Antrag zur Flüchtlingspolitik wird nun über die Freidemokraten seinen Weg in den Landtag finden.


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