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Aus Wolfenbüttel nahmen Gunda Reichenbach, Björn Försterling, Pierre Balder und Max Weitemeier (von links) am Landesparteitag in Braunschweig teil. Foto: Ingo Schramm

FDP Wolfenbüttel beim Landesparteitag: Von Naturschutz, Wasserschutz und Busfahrten für Schüler
Veröffentlicht am Freitag, 31. März 2017 um 21:12 Uhr

Wolfenbüttel/Braunschweig. Beim Landesparteitag der FDP Niedersachsen war auch der Kreisverband Wolfenbüttel mit drei Delegierten vertreten. Pierre Balder, Björn Försterling und Gunda Reichenbach sowie als Gast Max Weitemeier vertraten die Wolfenbütteler FDP am vergangenen Wochenende in Braunschweig. 

Die Bandbreite der Themen, mit denen es die Delegierten zu tun hatten, reichte von neuen Ideen zu Jagd und Naturschutz über Protest gegen den rot-grünen Entwurf zum Wasserschutzgesetz bis zur kostenlosen Schülerbeförderung. Die Freidemokraten setzen sich dafür ein, dass Schüler auch in der Sekundarstufe II kostenlos mit dem Öffentlichen Nahverkehr  zur Schule kommen können – und zwar nicht nur bis zur nächsten Schule einer Schulart, sondern zu jeder Schule, die innerhalb einer Stunde Fahrzeit erreichbar ist. „Echte Wahlfreiheit bei weiterführenden Schulen kann es nur dann geben, wenn die Beförderungsmöglichkeiten nicht bestimmte Schulen von vornherein ausschließen“, sagt Björn Försterling, bildungspolitischer Sprecher der Landtagsfraktion.

Der Naturschutz hingegen ist kein Thema, das man automatisch mit der FDP verbindet. Doch auf Antrag des Landesvorstands beschäftigte sich der Parteitag genau damit. Weg von einer finanziellen Förderung für Verbände, hin zu einer Projektförderung, und gemeinsames Bemühen auch mit Jägern und Anglern, so will die FDP den Naturschutz in Niedersachsen umformen. Das Ehrenamt müsse stärker eingebunden werden und Natur erlebbar bleiben, heißt es in den Beschlüssen. Der Wolf soll ins Jagdgesetz aufgenommen werden.

Gegen grüne Ideologie-Politik wendet sich auch der Beschluss, den Wasserschutzgesetz-Entwurf der Landesregierung im Landtag abzulehnen. „Wenn alle Landwirte in Niedersachsen auf den letzten fünf Metern vor einem Graben, auch einem trockenen, nicht mehr düngen dürfen, vernichtet das de facto wertvolle Ackerfläche“, sagt Försterling. 


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